Im gemachten Nest

Diese Ente sitzt auf einem großen Blumentopf, inmitten von Rosmarin und Thymian. Der Topf ist rund einen Meter hoch und mit Erde gefüllt. Auf diesem Topf hat sie ein Nest gefunden, in dem sie sich sichtlich wohlfühlt. Sie musste für diesen Topf und das Nest nichts tun, beides war einfach da. Ob dies das Zuhause der Ente ist oder ob sie eher den nahen See so bezeichnen würde, wissen wir natürlich nicht. Doch sie wirkt sehr bei sich, und darauf kommt’s an.

So ist das eigentlich auch bei Menschen. Denn alles wäre eigentlich da, um bei sich sein zu können. Wenn da nicht die ganzen Abspaltungen vom Selbst wären, die inneren Löcher, die schwarz sein können, sodass man hineinstopfen kann, was man will, es reicht nie. Das Loch saugt, der eigene Topf bleibt leer.

Darum hilft nur, zurückzuholen, was man verloren hat und was ursächlich zu einem selbst gehört. Hiermit rufe ich sanft, in Balance und ohne Belastung zu mir zurück, was zu mir gehört und was mich dabei unterstützt, ganz bei mir sein zu können. Das ist sicher für mich, und alle freuen sich. So zum Beispiel kann man das machen, immer mal wieder; nur das wird jeweils zurückkommen, was jetzt sicher ist für Dich. Denn stell Dir vor, Du hast einen leeren Blumentopf und von jetzt auf gleich wird alles auf einmal reingestopft, was da reingehört. Geht nicht, klappt nicht, es geht nur nach und nach.

Ganz zu werden ist also ein behutsames Nach-und-nach-Zurückholen dessen, was abhanden kam. Man hatte es ja auch alles erst nach und nach verloren. Jedes Mal kann man dann in dem leicht aufgefüllten Nest eine Weile probesitzen. Es wird sich auf jeden Fall bereits anders anfühlen als vorher. Und dabei das Leben nicht vergessen, also auch wieder raus aus der Komfortzone und nachspüren, was man jetzt bräuchte, um mit etwas besser klarzukommen – und sei es man selbst.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Freitag.

Deine Ulriqe

Mal ausprobieren

Du kannst für das kursiv Gesetzte jeden anderen hindernden Glaubenssatz nehmen, der Dir immer wieder im Kopf rumspukt. Probier’s mal aus.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag :-),
Deine Ulriqe

In der Tiefe hell machen

Buß- und Bettag. Wie geht Euch das mit dieser Bezeichnung? Im Ernst, ich mag sie nicht. Unter anderem, weil dieser Tag jährlich begangen wird, sich jedoch herzlich wenig ändert. Wo sind denn die Umkehrer, die Zieht-den-neuen-Menschen-an-Leute? Bislang hat das Begehen dieses Tages nicht dazu beigetragen, dass Frieden in Familien, in Gesellschaften, geschweige denn auf Erden ist. Obwohl er vor 2.000 Jahren als da-seiend verkündet wurde. Ja, wo isser denn, der Frieden?

Die heutige Losung lautet: Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. (Psalm 71,23) Passt irgendwie nicht zu Buß- und Bettag, oder? Aber ich find ja, seit ich ein kleines Kind bin, das mit den Losungen sehr spannend. Manchmal passen sie wirklich genau zu dem, was man selbst so vorhat am Tag. Oft heißt es jedoch um die Ecke denken, wenn man denn möchte.

Ich möchte das heute mal wieder machen, und darum ist da oben dieses Bild mit dem Laterne laufenden Kind. Das ursprüngliche Lied hat mein Vater geschrieben. Für das Kinderchorstück TABOE, aus dem der Text im Bild stammt, habe ich neue Strophen gemacht.

In TABOE geht es um einen Teddybären, der auf seinem Weg durch die Gewalt der Welt in Stücke gegangen ist. Kinder finden eines der Ohren. Durch das Singen von Liedern aus der ganzen Welt kommen die anderen Teile des Teddybären wie von Zauberhand wieder zurück. Durch die Lieder werden regelrecht Seelenanteile eingesammelt. Der Teddy wird zum Schluss wieder ganz.

Denn so funktioniert Musik. Es kommt nur darauf an, mit welcher Absicht und mit welchen Inhalten sie gespielt oder gesungen wird. Lernen Kinder von Kleinauf in Liedern, dass die Welt ein Jammertal sei, werden sie das glauben. Das ist aber nicht gut. Darum singe ich das auch mit Chorkindern oder meinen eigenen nicht mehr. Ich bin aber auch nicht dafür, dass man flache Firlefanzlieder singt. Wir Menschen brauchen Lieder, die uns in der Tiefe berühren und es dort hell machen (Laterne, sic!). Ob es nun frohe, lustige oder ernstere Lieder sind. Sind Lieder so, können verlorene Seelenanteile allein durchs Singen zurückkehren.

Bin ich traurig oder froh, sing ich los, ganz einfach so, dafür muss man natürlich ein paar passende Lieder für die jeweilige Situation parat haben. Nicht auf CD. Sondern im Kopf, zum Selbersingen. Irgendeins fällt dir bestimmt ein. Dann sing das heute mal und sei Dir dabei bewusst, dass während des Singens mindestens ein verlorenes Seelenteil zu Dir zurückkommen wird. Weil es da wieder hin möchte, wo so schöne Musik erklingt – und weil es dort zu Hause ist, bei Dir.

Mit der Bedeutung von „Buße“, wie das allgemein verstanden wird, hat Luther uns übrigens einen Bärendienst erwiesen. Denn er hat es als „Schrecken und gläubige Reue“ verstanden. Dabei ist die eigentliche Bedeutung ganz anders., nämlich „Abkehr von nicht segensvollen menschlichen Handlungen“ (hebräisch: schub) oder Sinneswandel bzw. Umdenken (griechisch metanoia). Naja, und umdenken muss man ja wirklich, wenn es ums Zurückholen von Seelenanteilen geht. Es ist nämlich eine zutiefst menschliche segensvolle Handlung, die auf vielfältige Art und Weise funktioniert. Heute halt mal singend.

Die letzte Strophe des Liedes heißt übrigens: Ich kenne viele Leute, ich auch, ich auch, ich auch. Morgen noch mehr als heute, ich auch, ich auch, ich auch. Wenn wir miteinander singen, wird der Welt das Frieden bringen, ich kenne viele Leute, ich auch, ich auch, ich auch.

Resilienz entwickeln

Im Original-Jeremia-Text heißt es nach dem Semikolon: denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette. Das hab ich frei anders übersetzt. Denn schließlich hat eine Menge Leute zunehmend ein Problem damit, dass ein Herr etwas Wichtigeres oder Mächtigeres sein soll als eine Dame.

Außerdem hat jahrtausendelanges Reden vom „HERRN, der einen errettet“ bislang nicht zu nennenswerter Errettung der Welt und der hier Lebenden geführt. Vielmehr debattieren Gelehrte weiter über die Theodizee, also darüber, warum Gott das Leid in der Welt zulässt. Auch in der Schule wird darüber gelehrt. Und so hält sich hartnäckig das paradoxe Gerücht, ein liebender Gott ließe Leid zu – was in den Systemen der Welt zu haarsträubenden Schlussfolgerungen geführt hat.

Nun ist es aber gar nicht ein Gott welchen Geschlechts auch immer, der/die/das das Leid auf der Welt zulässt. Sondern es sind die Menschen, die das tun. Sie allein haben es in der Hand, was geschieht. Von Gott aus (bleiben wir der Einfachheit halber bei diesem Begriff) sind alle Menschen geliebt. Heißt: Sie werden alle mit der gleichen bedingungslosen Liebesenergie versorgt.

Das Problem ist, dass von den 100% Liebesenergie, die jedem Menschen eigentlich von Geburt an zur Verfügung stehen, bereits ab der Zeugung etwas fehlt. Die Kirche nennt das Erbsünde, die Epigenetik nennt das vererbte Traumata, die Psychologie bezeichnet so etwas als Abspaltung bzw. Dissoziation, andere sagen Schatten – verschiedenste Zünfte haben Begriffe fürs Nicht-Ganz-Sein gefunden, das sich im Laufe des Erdendaseins immer mehr verstärkt und durch Krücken aller Art aufgefüllt werden „muss“, darunter Geld, Macht und Süchte aller Art.

Ich nenne das, was fehlt, verlorene Seelenanteile, und das, was statt dessen während unseres Daseins auf Erden in uns reinkommt, energetische Vergiftung. Denn wo die bedingungslose Liebe verloren geht, kommt, kurz gesagt, energetischer Müll rein. Belastung aus fürchterlichen Geschehnissen, die alle ebenfalls Energie produzieren. Schwere, dunkle, bislang unmessbare, aber für jeden Menschen deutlich fühlbare – und seltsamerweise diagnostizierbare: Depression, Burnout, was haben Experten nicht alles für interessante Bezeichnungen erfunden, um zu beschreiben, was durch den Verlust von Seelenanteilen mit Menschen passiert. Aber wie man das heilt – da heißt es schnell, das ginge gar nicht.

Seelenanteile ist ein Begriff aus dem Schamanismus. Unwissenschaftlich. Dummes Geschwurbel. Bitte sehr, so kann man denken. Ich beschäftige mich nach Jahrzehnten, in denen ich selbst so gedacht hatte, mittlerweile aufgrund dessen, was ich so alles erlebt habe, lieber mit den Wunderbarkeiten, die geschehen, wenn Menschen ihre verlorenen Seelenanteile wieder zurückholen.

Ich freue mich darüber, wie viel Selbstkompetenz, Selbstwertgefühl und Resilienz sie entwickeln, indem sie sich energetisch entgiften und ganz werden. Genau darum habe ich den zweiten Teil des Jeremia-Textes anders übersetzt. Und bereits das Bewusstsein, bedingungslos geliebt zu sein, kann enorme Kraft verleihen. Heißt es nicht, dass Liebe Berge versetzt? Genau.

Wer energetisch entgiften und seine verlorenen Seelenanteile gezielt zurückholen möchte, kann zu mir ins Mentoring kommen. Ich habe eine Meditationssprache entwickelt, mit der das Ganzwerden ganz einfach ist. Weil jeder Mensch jedoch individuelle Päckchen schleppt, ist der Beginn dieses Tuns eine Maßschneiderei. Außerdem ist das, was Du in Dir an energetischem Müll trägst, teilweise viele Generationen alt und hat sich ziemlich gut in Dir verstrickt. Da kannst Du gar nichts für. Aber Du hast es in Hand und Wort, das zu verändern und ganz zu werden.

Bedingungslos geliebtes Gotteskind bist Du sowieso schon. Tief in Dir weißt Du das auch. Die Lebenskunst ist, dies in den gelebten Alltag zu integrieren. Das ist ein mystisches Tun, aus dem genau das erwächst, was Jeremia meinte. Mehr dazu auf www.ulriqe.de –> Mentoring

Schutz, realisierbar

Kürzlich unterhielten sich zwei Mütter über eine Uhr, mit der man sein Kind per GPS orten kann. Die eine Mutter hatte eine vielleicht neunjährige Tochter dabei, die andere Mutter war Kassiererin in dem Geschäft, in dem die eine gerade einkaufte.

Während des Bezahlvorgangs entspann sich ein kurzer Dialog, der darin gipfelte, dass die Tochter-Mutter auf ihrem Handy die Internetseite aufrief, auf der die fragliche Uhr zu erwerben ist. Sie zeigte der Sohn-Mutter die Seite, und diese freute sich schon darauf, diese Uhr zu erwerben.

Ich fragte mich: Bis wann, bitte, möchte diese Mutter ihr Kind per GPS orten? Wird das Kind überhaupt erfahren, was diese Uhr kann – oder bekommt das Kind die Uhr geschenkt nach dem Motto Guck mal, Mutti hat dir was Schönes gekauft?

Klar, es ist schön zu wissen, dass es dem Kind gut geht. Aber geht es dem Kind gut, wenn wir immer wissen, wo es ist? Woher kommt überhaupt das Bedürfnis, dies wissen zu wollen? Ich vermute, es kommt davon, dass man als Eltern nicht weiß, wo man selbst eigentlich ist. Und zwar: Innerlich.

Das kann man aber ändern, indem man sich auf den Weg zu sich selbst macht. Der Weg führt in der Tat meist über die Kinder. Allerdings nicht per GPS. Sondern dadurch, den Schmerz zuzulassen, der sich auftut beim Nichtwissen-wo-das-Kind-ist – und diesen Schmerz dann in Frieden zu bringen.

„Hiermit bringe ich vollständig in Frieden, was mir diesen Schmerz verursacht. Ich bringe ihn sanft, in Balance und ohne Belastung in Frieden. Das ist sicher für mich, und alle freuen sich.“

So leicht ist das. Probier es doch mal aus und spür, was in Dir passiert.

Kommt ein weiterer Schmerz, sag das wieder. Und wieder. Denn innerliche Schmerzen haben wir alle mehr als genug gebunkert.

Unsere Kinder holen diese Schmerzen aus uns heraus. Aber nicht, damit wir den Kindern den Schmerz vermachen, wie das seit Generationen usus ist. Sondern indem wir ihn endlich für uns und damit auch für die Kinder in Frieden bringen.

Als in Frieden bringender, ganz werdender Mensch kannst Du Dein Kind immer und überall viel besser schützen als mit kontrollierender Technik.

Das nächste Baby-Healing-Seminar findet statt am 21. Dezember 2019 von 20-23 Uhr. Mehr dazu unter https://www.ulriqe.de/Seelenanteile-fuers-Kind-zurueckholen/

Deine Ulriqe

Energetisch souverän – was’n das?

Das ist wie eine Batterie neben einer anderen Batterie. Beide werden zwar vom gleichen Akku gespeist. Doch die Energie, die sie laden, gehört jeweils nur ihnen selbst. Sie können auch Energien miteinander tauschen.

Allerdings sind sie sich dessen bewusst und können das darum auch sein lassen. Sie wissen einfach, dass ihnen jeweils 100% Energie gehört – die eigene. Also nur die, die aus dem Akku kommt.

Energetische Realität ist jedoch ein Batteriebrei. Brandgefährlich, wie man in der Weltgeschichte seit Jahrtausenden immer wieder merkt. Da gibt es ausgelaugte Batterien, die immer noch ganz viel tun – und riesige Batteriegebilde, die wie Junkies alles aufschlürfen, was sie kriegen können, aber die Hände in den Schoß legen.

Man sagt ihnen: Da oben ist ein Akku. Aber der ist weit weg. Nur Eingeweihte kommen da dran. Vielleicht kommst du auch da dran, wenn du mal auf dem Batteriefriedhof liegst. Aber man weiß es nicht. Also spiel das Spiel mit, denn so wurde es „schon immer“ gemacht.

Einer lädt sich so beim anderen auf oder gibt ihm ab, wobei die anderen eher geben und andere eher nehmen. Und weil das schlaucht und weh tut, versuchen die Batteriechen, die denken, sie wären Schuld an dem Brei, ein wenig aufzuräumen. In sich selbst. Doch immer, wenn sie ein wenig weitergekommen sind damit, bekommen sie diese Kraft wieder, schwupps, weggenommen.

Manche Batteriechen stellen sich zum Glück endlich auf. Weil man ihnen gesagt hat (oder weil sie es selbst gemerkt haben), dass sie nur mal kurz nach oben greifen müssen, in den Himmel, um ihren goldenen Akkufaden wieder anzudocken. Manche fangen mit Cantienica an :-), manche mit Sea-Balance.

Wenn dann der goldene Faden wieder am Batterieköpfchen sitzt, geht es eigentlich ganz schnell. Man kann sich wieder aufladen, körperlich und seelisch ganz werden, regelrecht die eigene Evolution souverän voranbringen, entgegen aller Unkenrufe aus dem Off.

So, und energetisch souverän zu werden bedeutet dann zusätzlich zu erfahren, wie man zwischen den anderen Breibatterien so stabil bleibt, dass diese sich abgucken können, wie das geht: stabiler sein bzw. es schnell wieder zu werden, wenn es mit anderen Menschen mal hoch hergeht.

Wer wissen will, wie er energetische Souveränität für seine Kinder und sich selbst herstellen kann:
Baby-Healing am Samstag, 24. August, in Maintal-Dörnigheim
• 10-11 Uhr kostenlose Infoveranstaltung
• 20-23 Uhr Seminar (90 Euro inkl. Script)

Ein Streit, ein Schwupps

Wenn zwei sich streiten … freut sich nicht der Dritte, sondern schwappt meist die Energie des einen auf den/die andere/n über.

Warum ist das so?

Weil unsere Welt energetisch so aufgeteilt ist: Die einen nehmen eher auf, die anderen blocken eher ab. Als würde ein Espressotässchen dem anderen die doppelte Menge reingießen. Mit dem Effekt, dass das übervolle Espressotässchen auch noch das Gefühl hat, es wäre Schuld an der Misere, dass es nun überläuft – und weint.

Wer sich nach einem Streit wieder sehr schnell in die eigene energetische Souveränität zurückswitchen kann, wird merken: Ruhe kehrt ein, Weinen hört auf, man hat sofort einen anderen Blick auf die Situation – und ist insgesamt wieder stablier.

Eher aufzunehmen oder abzublocken, wird sehr früh im Leben erlernt und verfestigt sich immer mehr. Zum Glück bleibt es ein Leben lang veränderbar.

Wer mit Sea-Balance arbeitet, kann sich sehr schnell wieder in sich zurückswitchen. Wer der Meinung ist, dass alle Menschen „eins“ wären, schlürft den übergeschwappten Espresso vermutlich gerne vom Tisch, weil „Karma“ das angeblich so vorgesehen hat. Aber das ist eine andere Geschichte.

Raus aus dem Hamsterrad

Wer energetisch an sich arbeitet, kennt das vielleicht: Man macht und tut, hat jedoch mehr und mehr das Gefühl, wie in einem Hamsterrad nicht voranzukommen.

Mit energetischer Souveränität steigst Du da aus. Denn Du hörst auf, ständig Themen anderer Leute zu bearbeiten.

Damit meine ich nicht geerbte Themen, die einem selbst gehören. Sondern die Tatsache, dass Energie – entspannte oder belastende – dort hingeht, wo „Platz“ ist.

Das heißt, dass Menschen, die o h n e diese Souveränität energetisch an sich arbeiten, unbeabsichtigt ständig in sich Platz machen für belastende Themen anderer Leute.

Klar, das ist sehr nett 🙂 Allerdings zeigt sich immer wieder, dass solche belastenden Themen vor allem von Menschen stammen, die NICHT an sich arbeiten und darüber hinaus der Meinung sind, sie hätten gar keine Probleme.

Klar, sie „entsorgen“ ja einfach woandershin. Das geschieht zwar völlig unbewusst, aber in der Wirkung ist es egal: Es kommt beim Hamster an – und der kleine Hamster, der eifrig am Rad dreht, kommt nicht bei sich selbst an.

Nun dreht ein Hamster ja nicht am Rad, weil er das von Natur aus täte. Sondern man stellt ihm so ein Rad zur Verfügung, weil der Käfig zu klein ist. Er kennt es nicht anders.

Energetisch souverän zu sein, bedeutet also zweierlei: Aus dem Rad UND aus dem Käfig dieses Übernahme-Musters auszusteigen und sich gezielt um die eigenen Themen zu kümmern.

Ob man energetisch souverän ist, kann man kinesiologisch testen. Es empfiehlt sich, mindestens einmal täglich danach zu fragen, ob man nur man selbst ist – und das gegebenenfalls wieder zu justieren.

Denn wir Menschen sind energetisch volatile Wesen und neigen immer wieder dazu, Unsichtbares, Belastendes von anderen zu übernehmen, was diese nicht haben wollen.